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Lahme Ente – Regierung will besseres Internet in Deutschland

Lahme Ente – Regierung will besseres Internet in Deutschland

By In News On 15. Februar 2018


Mit diesem Artikel wollen wir euch einen Einblick in unsere tĂ€gliche Arbeit geben und gleichzeitig erklĂ€ren, wie eine Videospielseite ĂŒberhaupt funktioniert. Was lĂ€uft hinter den Kulissen ab? Wie entstehen Artikel? Wer bezahlt das alles? Diese und weitere Fragen wollen wir klĂ€ren.

Videospielseite

Bevor man eine Internetseite erstellt, die sich auf das Gaming konzentriert, mĂŒssen zahlreiche Dinge geklĂ€rt werden. Es muss klar sein, welche Inhalte man seinen Lesern bieten möchte, wie das Design aussehen soll, wo die Videospielseite gehostet wird und so weiter. Das sind grundlegende Aspekte, die man in etlichen Artikeln ĂŒber das Erstellen eines Blogs oder Ă€hnliches nachlesen kann. In den folgenden Zeilen geht es daher um die TĂ€tigkeit nach der Veröffentlichung der eigentlichen Seite. Denn es ist euch hoffentlich klar, dass sehr viel Arbeit damit verbunden ist.

Inhalte erstellen

Wer nur eine handvoll Artikel auf seiner Seite vorweisen kann, lockt kaum Leser an. Es ist daher von entscheidender Bedeutung stets neue Inhalte zu erstellen und zu veröffentlichen. Die Besucher wollen tĂ€glich neue News, aufschlussreiche Reviews und spannende Berichte lesen. Um diese zu erstellen, durchsucht man das Internet. Wir schauen uns also Foren, offizielle Seiten zu den Videospielen und auch die Konkurrenz an. Zudem erhalten wir tĂ€glich unzĂ€hlige Pressemitteilungen, die uns Agenturen zuschicken. Wir filtern nun die fĂŒr uns relevanten Informationen und verpacken sie in einem entsprechenden Artikel, fĂŒgen Bilder sowie Links hinzu und veröffentlichen das Ergebnis. Bei den News ist eine gewisse Routine entstanden, sodass das Schreiben schnell und problemlos von der Hand geht. Sobald ein Artikel geschrieben ist, wird dieser ĂŒberprĂŒft und sofort zugĂ€nglich gemacht. Immerhin sind es aktuelle Neuigkeiten, die der Leser sofort wissen möchte und nicht erst in zwei Wochen.

Bei Reviews und sonstigen umfangreicheren Artikeln sieht die Angelegenheit aber etwas anders aus. Möchten wir einen neuen Sonderartikel anfertigen, muss zunĂ€chst geklĂ€rt werden, was im Moment wichtig ist und die Spieler bewegt. In der Regel entstehen gerade diese Artikel aber eher spontan. Wir sehen etwas und wollen dazu unsere Meinung abgeben. Das Anfertigen kann dabei einige Tage in Anspruch nehmen. Schließlich muss man sich ausreichend Hintergrundwissen aneignen und seine Aussagen begrĂŒnden. Bei einer Review muss zudem die notwendige Spielzeit eingeplant werden, um letztendlich eine realistische Wertung abgeben zu können. Spannend hierbei: Wir ĂŒberlegen uns im Vorfeld, wer welches Spiel testen wird und vor allem, welche Spiele wir ĂŒberhaupt testen wollen. Unser Team ist nicht unendlich groß und wir können nicht immer jeden Titel genauer unter die Lupe nehmen. Daher wird nicht alles berĂŒcksichtigt. Es kommt sogar vor, dass wir Anfragen auf Produktreviews erhalten, diese aber ablehnen mĂŒssen.

Kommunikation ist entscheidend

Damit die Erstellung von Inhalten funktioniert, muss also eine gute Kommunikation im Team vorherrschen. Wir plaudern regelmĂ€ĂŸig miteinander und schmieden PlĂ€nen. NatĂŒrlich spielen wir auch gemeinsam und haben Spaß. Gerade dieser Aspekt ist wichtig, um ein gutes Klima zu erzeugen und eng zusammenarbeiten zu können. Kleiner Hinweis am Rande: Wenn ihr bei uns mitmachen wollt, schickt uns einfach eine Bewerbung. Ihr könnt auf das folgende Banner klicken, um mehr Details zu erhalten.

 

Böse Konkurrenz

Konkurrenz ist eigentlich eine schöne Sache. Man versucht die beste Videospielseite zu sein und das eigene Angebot stets zu optimieren. Leider mussten und mĂŒssen wir auch weiterhin feststellen, dass unfaire Mittel benutzt werden. So kauft man gezielt Reichweite ein. Wir konnten beobachten wie auf Facebook-Seiten ĂŒber Nacht plötzlich 10.000 neue Likes zustande kamen oder das ein bestimmter Anteil der Leser aus dem Ausland auf die Seite zugreift, obwohl dort gar kein Deutsch gesprochen wird. Der prozentuale Anteil ist eben so hoch, dass da irgendwas nicht stimmen kann. Zudem macht man gern negative Stimmung auf sozialen Netzwerken, damit potentielle Leser nicht auf unsere Seite kommen.

Wir nennen an dieser Stelle keine konkreten Beispiele, da das unserer Meinung nach nicht fair wĂ€re. DarĂŒber hinaus sollte man beachten, dass das beschriebene Verhalten kein Standard ist. Es gibt etliche Seiten, die fair spielen und sich an die Regeln halten. Nichtsdestotrotz sollte man im Hinterkopf behalten, dass man sich auch mit derartigen Problemen auseinandersetzen muss. Die Branche ist schwer umkĂ€mpft und jeder Klick ist wichtig. Und so sinkt die Hemmschwelle, zu etwas anderen Mitteln zu greifen.

Die wichtige Infrastruktur

Ohne Server lĂ€uft nichts. Man kann die Videospielseite nicht aufrufen und daher auch keine Artikel lesen. In den meisten FĂ€llen wird das Betreiben der Server von externen Unternehmen ĂŒbernommen. Wir mĂŒssen also dafĂŒr bezahlen, dass unsere Seite gehostet wird. Es ist demnach in bestimmten AbstĂ€nden notwendig, neue Vertragsverhandlungen zu fĂŒhren. Entweder wird ein bestehender Vertrag einfach verlĂ€ngert oder wir versuchen, die monatlichen Kosten neu auszuhandeln. DarĂŒber hinaus ist es notwendig, die eigene Seite zu optimieren. Viele technische Prozesse laufen im Hintergrund ab, die insbesondere die Ladegeschwindigkeit drastisch reduzieren können. Um Wartezeiten möglichst gering zu halten, mĂŒssen wir uns kontinuierlich mit diesem Thema beschĂ€ftigen. Manchmal können wir Erfolge verzeichnen und gelegentlich mĂŒssen wir einige Niederlagen in Kauf nehmen.

Insbesondere die mobilen GerĂ€te stellen eine Herausforderung dar. Es existiert eine Vielzahl an unterschiedlichen Smartphones, Tablets etc., die unterschiedlich alt sind, unterschiedliche Programme nutzen usw. Besuchen uns beispielsweise drei Lesern, können drei verschiedene Bedingungen vorherrschen. Da immer mehr Nutzer mobile GerĂ€te nutzen, haben wir uns dazu entschieden, eine App zu veröffentlichen. Auf diese Weise können wir ein einheitliches GrundgerĂŒst fĂŒr alle schaffen. Zudem können wir Komplikationen reduzieren und das persönliche Erlebnis erhöhen. Allerdings muss auch eine App ĂŒber Server laufen, was wiederum Kosten verursacht. Die PlayStationInfo App kostet euch ĂŒbrigens nichts und ist sowohl fĂŒr iOS als auch fĂŒr Android im jeweiligen Store erhĂ€ltlich.

Videospielseite

Ohne Reichweite ist nichts los

Der Inhalt und die Infrastruktur können noch so gut sein. Wenn die Reichweite gering ist – man also keinen Leser erreicht – bringt die gesamte Angelegenheit rein gar nichts. Es ist daher wichtig, seine Inhalte zu verbreiten. Wir haben natĂŒrlich unsere Stammleser, die sogar tĂ€glich bei uns vorbeischauen. Im Großen und Ganzen zeichnet sich die Branche aber durch hohe Absprungraten aus. Wer heute PlayStationInfo besucht, ist morgen auf einer völlig anderen Seiten unterwegs. Im Endeffekt bedeutet das, man muss stets neue Wege suchen, die Leute zu erreichen. Facebook spielt hierbei eine entscheidende Rolle, auch wenn man zur Zeit mit vielen negativen Änderungen konfrontiert wird. Die eigene PrĂ€senz im sozialen Netzwerk muss grĂŒndlich gepflegt werden und auch Facebook-Gruppen sind interessant.

Nochmals deutlich wichtiger ist Google. Ein Großteil unseres sogenannten Traffics kommt ĂŒber diese Suchmaschine zustande. Es ist ĂŒbrigens interessant zu sehen, welche Alternativen die Leser benutzen. Die Suchmaschinenoptimierung ist eine Wissenschaft fĂŒr sich und verlangt, dass man sich immer wieder fortbildet. Wir haben natĂŒrlich einige Tricks, um unsere Reichweite zu erhöhen. Alles im fairen Rahmen. Detaillierte Einblicke wollen wir euch aber nicht geben. Immerhin kann unsere Konkurrenz diesen Artikel ebenfalls lesen und wir wollen unsere Tricks auch in Zukunft noch anwenden. Ihr versteht das hoffentlich. Wir können euch aber erzĂ€hlen, dass wir uns im Moment in der zweiten Liga der Videospielseiten befinden und ein angenehmes Wachstum registrieren können.

Die Thematik mit dem Geld

Im Grunde kostet alles Geld. Damit PlayStationInfo lĂ€uft, mĂŒssen wir monatlich mehrere Rechnungen bezahlen. Das dafĂŒr notwendige Geld muss aber irgendwo herkommen. Wie lĂ€uft das also ab? Um diese Frage zu klĂ€ren, sollten wir zunĂ€chst etwas weiter ausholen. Bei der Finanzierung von Medienunternehmen spielen nĂ€mlich drei Akteure eine wichtige Rolle, wobei das Unternehmen schon einen Akteur darstellt. Ihr wisst hoffentlich, dass ihr fĂŒr unser Angebot nichts bezahlen mĂŒsst.

Jeder Artikel ist frei zugĂ€nglich und kann jederzeit gelesen werden. Also stammt das notwendige Geld nicht von euch. Ihr habt zwar die Möglichkeit, uns mittels Spenden zu unterstĂŒtzen, die Kosten werden dadurch allerdings nicht gedeckt. Das heißt, jemand anderes ĂŒbernimmt diesen Part. Alles in allem sind das Werbeunternehmen, die bei uns Anzeigen platzieren und uns dafĂŒr bezahlen. Je grĂ¶ĂŸer die Reichweite, desto mehr Geld gibt es. In der Theorie investiert man diese Einnahmen in die QualitĂ€t der eigenen Artikel, was wiederum die Reichweite erhöhen soll. Somit entsteht ein Dreieck, das die Beziehungen der einzelnen Akteure widerspiegeln soll.

Videospielseite

Werbung ist ein schwieriges Thema

Jetzt wissen wir alle aber sehr gut, dass Werbung Ă€ußerst nervig sein kann. Viele greifen aus diesem Grund auf Addblocker zurĂŒck, was vollkommen verstĂ€ndlich ist. Dadurch sinken bedauerlicherweise unsere Einnahmen. An dieser Stelle wollen wir euch aber nicht dazu drĂ€ngen, euren Addblocker zu deaktivieren. Die Schlussfolgerung ist, dass wir andere Wege abseits der klassischen Werbung nutzen mĂŒssen. Aus diesem Grund haben wir auch Partnerschaften mit Unternehmen, die Gaming-Gadgets anbieten. Man kennt sich inzwischen privat und schĂ€tzt sich untereinander. Zudem sind wir von den Produkten wirklich ĂŒberzeugt. Schließlich wollen wir nicht Werbung fĂŒr unnĂŒtze Dinge machen. Das wĂ€re einfach nicht seriös und professionell. Ein weiterer Weg ist die Bezahlung fĂŒr Reviews, was ein heikles Thema darstellt. Man schickt uns beispielsweise ein Headset zu und bezahlt uns fĂŒr die Veröffentlichung eines Testberichtes. Wir werden aber nicht fĂŒr eine gute Bewertung bezahlt. Ist das Produkt einfach nur Schrott, dann schreiben wir das auch.

Wir befinden uns hierbei allerdings in einem Zwiespalt. Zum einen wollen wir euch nĂŒtzliche und realistische Hinweise geben. Wir wollen euch beim Kauf beraten. Euch helfen. Zum anderen möchte wir aber auch einen guten Eindruck beim Hersteller der Produkte hinterlassen. Schließlich haben wir ein Interesse daran, auch kĂŒnftig weiterhin Bezahlungen zu erhalten. Zum GlĂŒck haben wir einen Vorteil. Wir sind unabhĂ€ngig.

Wir treffen die Entscheidungen

Insbesondere in der ersten Liga der Branche ist es ĂŒblich, dass die Videospielseite zu einem großen Verlag gehört. Ein gutes Beispiel ist die Webedia Gaming GmbH, unter der GameStar, GamePro, IGN Deutschland und Mein MMO laufen. Zur Computec Media Group gehören unter anderem PC Games, 4Players, Buffed und auch Gamesworld. Diese Internetseiten mĂŒssen stellenweise TĂ€tigkeiten durchfĂŒhren, die von weiter oben in der Hierarchie beschlossen wurden. Wir dagegen können selbst entscheiden, was wir machen. Wir entscheiden, wer unsere Werbepartner sind.

FĂŒr eine unabhĂ€ngige Seite ist es aber meist schwieriger, die notwendigen finanziellen Mittel bereitzustellen. Zudem ist die Reichweite in der Regel deutlich geringer. Eine neu gegrĂŒndete Seite hĂ€lt sich erfahrungsgemĂ€ĂŸ lediglich sechs Monate und verschwindet dann in der Versenkung. Viele motivierte Hobby-Redakteure veröffentlichen beispielsweise fĂŒnf Artikel pro Tag, können in diesem Zeitraum aber nur drei Besucher verbuchen. Auf Dauer sorgt das nicht fĂŒr Begeisterung und man stellt sein Projekt wieder ein. Doch manche schaffen es und werden, so wie PlayStationInfo, immer grĂ¶ĂŸer. Somit nimmt aber auch der Aufwand zu und man muss immer mehr Aspekte beachtet, wie die vorherigen Zeilen hoffentlich verdeutlicht haben. An dieser Stelle endet auch unser kleiner Einblick hinter die Kulissen. Wir hoffen, ihr habt etwas Neues gelernt.

Quelle

 

 

 


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